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Dioxys tridentata

(Nylander 1848)

Dunkle Zweizahnbiene

male Dioxys tridentata - Männchen

male Dioxys tridentata - Weibchen

  • s-01
    male Chelostoma florisomne - Männchen
  • s-02
    male Chelostoma florisomne - Weibchen

Im Gegensatz zu Dioxys cincta sind bei dieser 7–10 mm großen Art alle Tergite schwarz. Das obere Bild zeigt ein Weibchen, das an dem eiförmigen Abdomen mit seinen ziemlich breiten, weißen Fransenbinden und dem breiten, stumpfen letzten Segment zu erkennen ist. Das Männchen ist dem Weibchen sehr ähnlich.

Verbreitung

In Europa bis 62 °n.Br. In Deutschland ziemlich selten, früher nordwärts bis Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, heute nur noch in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern. Auch in der Schweiz und in Österreich.

Lebensraum


Taubertal Werbach

Teil eines Schutthanges im Taubertal bei Tauberbischofsheim (Südwest-Deutschland), Lebensraum der Wirtsarten Osmia anthocopoides und Osmia andrenoides

Wirte

Die Mauerbienen Osmia anthocopoides, Osmia andrenoides, Osmia ravouxi, die Mörtelbiene Megachile parietina und wahrscheinlich noch weitere Arten aus der Familie Megachilidae.

Osmia anthocopoides

Männchen der Matten Natterkopf-Mauerbiene (Osmia anthocopoides), eine der Wirtsarten von Dioxys tridentata.

Osmia anthocopoides

Osmia anthocopoides, Weibchen.

Blütenbesuch

Bis wurden nur wenige Nektarquellen bekannt: Gewöhnlicher Hornklee (Lotus corniculatus), Aufrechter Ziest (Stachys recta), Habichtskraut (Hieracium).

Phänologie

Univoltin. Mitte Mai bis Ende August.

Gefährdung und Schutz

Die Art war in Mitteleuropa schon immer viel seltener als ihre bisher bekannten Wirte. Die einzige sinnvolle Schutzmaßnahme ist die Erhaltung der Lebensgrundlagen bzw. Lebensräume der Wirte.