Im Jahr 2025 habe ich per E-Mail einige Meldungen erhalten, die neue, bisher nicht bekannte Fundorte aufgezeigt haben. Außerdem habe ich die Naturbeobachtungsplattformen observation.org und iNaturalist.org nach eindeutigen Belegfotos mit Angaben des Aufnahmeorts durchsucht. Daraus ergaben sich weitere bislang nicht belegte Fundorte. Außerdem hat mir Dr. Julia Lanner (Wien) eine ganze Reihe von Nachweisen mitgeteilt, die ihr im Rahmen ihres Citizen-Science-Projekts Willkommen bei BeeRadar gemeldet wurden. Dafür danke ich ihr sehr herzlich.
Insbesondere aus den größeren Städten Freiburg i. Br., Karlsruhe, Mannheim und München, in denen die Art bereits weit verbreitet ist, werden auf den Plattformen wiederholt Beobachtungen gemeldet, die ich nicht in die Karte aufgenommen habe, wenn sie unweit eines bereits bekannten Fundorts liegen. Mittlerweile hat sich die Art in Westdeutschland nordwärts bis in den Main-Taunus-Kreis ausgebreitet, während im Osten der bislang nördlichste Nachweis 2025 in Jena (Thüringen) erfolgte. Die Fundorte bisheriger Nachweise in Deutschland sind der folgenden Abbildung zu entnehmen.
Diese auf Google Maps basierende Karte zeigt die Fundorte der bisherigen in Deutschland bekannt gewordenen Nachweise von Individuen von Megachile sculpturalis an 86 Lokalitäten im Saarland sowie in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen (Stand Mai 2026).
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3. Juni 2026